Die Organe des Drachens

Die Organe der Drachen sind ein wichtiges und interessantes Kapitel. Hier werden die wissenswertesten Fragen beantwortet z.B. Wie Drachen Elemente speien usw. Außerdem werden hier auch noch die verschiedenen Sinnesorgane beschrieben, sowie das Gehirn, Verdauungssystem usw...

 

 

 ORGANE EINES DRACHENS

Das Hirn eines Drachen ist ungemein groß, selbst im Verhältnis zum Körper gemessen, ist es größer als das der meisten intelligenten Wesen. Die Stimmbänder sind sehr fein ausgebildet und ermöglichen einem Drachen hervorragende Kontrolle über seine Stimme, so dass er mal schrill, oder auch mit einem tiefen Grollen sprechen kann. Die Lungen füllen einen Großteil des Brustkorbes und sind denen der meisten Säuger ähnlich. Dennoch ist einer der Hauptunterschiede und die wohl bekannteste Fähigkeit der Drachen zum Teil hier begründet. Die Odemwaffe wird durch besondere Chemikalien verursacht, welche beim Ausatmen willentlich vom Drachen in die Lunge gepresst werden. Diese werden in der Regel im Verdauungstrakt gebildet, der somit auch mit den Lungen in Verbindung steht. Der Verdauungstrakt selbst, ist hervorragend ausgebildet und kann äußerst effizient Nahrung verdauen und rasch in Energie umwandeln, welche der Drache in großer Menge braucht. Das besondere ist, dass sein Verdauungsapparat mit nahezu aller Materie klar kommt und gefressene Dinge nicht einfach nur zersetzt und kleine Teile chemisch herausfiltert, sondern fast komplett  in elementare Energie umwandelt. (unbrauchbares wird ausgeschieden) Seine Muskeln haben wieder eine große Ähnlichkeit zu denen von Katzen. Sie sind allerdings ungleich ausgeprägter und stärker, insbesondere am Schwanz, Hüfte und Hals. Von großer Wichtigkeit sind natürlich die enormen Flugmuskeln an Brust und Schultern. Kleinere Muskeln befinden sich an den Flügeln selbst und dienen dazu, deren Form im Flug zu variieren und so die Manövrierfähigkeit im Fluge zu steigern. Dennoch ist anzumerken, dass Drachen, aufgrund ihrer Größe im Allgemeinen sehr schwerfällig sind.

Hier ist eine Skizze eines Drachens von innen. Dies ist das Bild eines Weibchens.  Die Männchen besitzen ein weniger breites Becken.

 

Weibchen

Der Bauchraum

Hinter dem Zwerchfell beginnt die grösste Körperhöhle, der Bauchraum. In ihm liegen die meisten Organen. (Das Zwerchfell befindet sich auf der anderen Seite)
Den Bauchraum unterteilt man in drei Teilen:
- Urogenitalsystem mit Nieren

- Milz,
- Verdauungstrakt mit Darm, Leber und Bauchspeicheldrüse

Ausscheidungssystem

Das Auscheidungssystem beinhaltet zwei Funktionen - die Fortpflanzung und die Auscheidung.

 Der After, die äußere Öffnung der Kloake, sitzt an der Unterseite des Körpers; etwa im Bereich, in dem Körper und Schwanz zusammentreffen. Er ist durch eine dicke Hautfalte oder feste Schuppenpanzerschicht vor äußeren Einflüssen geschützt. Sowohl Kot als auch Urin werden hier durch eine Öffnung abgegeben.

 

Die Nieren

Beim Drachen findet man die Nieren ganz dicht bei der letzten Rippen. Jede Niere hat noch eine Nebenniere (Medulla), eine Rinde (Kortex) und ein Nierenbecken. Die Rinde und Nebenniere bilden ein komplexes Filtersystem, dessen einzelene Teile Nephron heissen. Jede Niere hat eine Harnleiter, durch die der Urin von der Niere zur Blase fliesst.
Die Funktion der Nieren
- Die filtern das Blut, um unerwünschte und eventuell giftige Substanzen aus dem Blut zu entfernen
- Das Blut prduziert durch das Ausfiltern von Blutzellen eine klare Flüssigkeit.
- Die Flüssigkeit läuft durch Kanäle, wo Natrium ins Gewebe abgegeben wird.
- Dieses Natrium zieht Wasser aus anderen Teilen der Kanale und konzentriert es zu Urin.
- An verschiedenen Stellen wird nun andere Überflüssiges in den Urin abgeschieden.
- Der Urin flißt durch Sammelkämale und schlißlich in Nierenbecken.

Der Brustraum

Der Brustraum wird durch die Rippen und das Zwerchfell eingegrenzt. Der größte Teil diesen Raumes wird von den Lungen eingenommen. Das Herz, welches in der Mitte des Brustraums sitzt, berührt mit seinem tiefsten Punkt die Rippen. Quer durch den Brustraum verläuft die Speiseröhre. Die Nahrung geht von der Schnauze durch Speiseröhre ins das Verdauungszentrum im
Bauch. (Das Zwerchell ist auf der Skizze nicht sichtbar, da es sich auf der anderen Seite befindet) 

Das Herz

Das Herz hat vier Kammern; Zwei Vorhöfe (Atrium) leeren das Blut in die mächtigen Ventrikel (Herzkammer). Die rechte Herzkammer pumpt das Blut in die Lungen, wobei Kohlendioxid ausgestossen und Sauerstoff aufgenommen wird. Dieses Blut fliesst von den Lungen in den linken Vorhof zurück, wo es in die linke Herzkammer gepumpt wird und von dort durch den ganzen Körper.
Der Widerstand gegen das Pumpen des Herzen ist im Körper größer als in den Lungen, so ist die linke Kammer größer und als die rechte. In die Herzwand sind zwei "Schrittmacher" eingebaut, die koordinierte Impulse an die Muskeln senden und ihnen
sagen, wann sie sich zusammenziehen und entspannen müssen. (Zur Vergrößerung Bild anklicken)

Das Herz der Drachen ist relativ groß und sehr leistungsfähig, was typisch für Flugwesen ist.

Die Luftröhre und die Lunge

Die Luftröhre beginnt im Schlund der aus vielen knorpeligen Teilen besteht. Auch die Stimmbänder sitzen in dieser Öffnung. Die Luftröhre besteht aus Knorpelringen. Sie führt hinunter in die Lungen wo sie sich in die Bronchien verteilt, die sich ihrerseits wieder verzweigen. Schliesslich wird die Luft in die Alveolen (Lungenbläschen) geführt. Die Lunge steht mit dem Magen in Verbindung.

Das Verdauungsystem

Maul und Speicheldrüse

Die Verdauung, der Prozess, in dem die Nahrung in  verwertbare Stoffe umgewandelt wird, beginnnt im Maul. Die Speicheldrüssen produzieren Speichel, um das Futter zu verrarbeiten.
Der Drache nimmt das Futter mit der Schnauze auf und kaut es mit Hilfe seiner kräftigen Kiefer. Die Zunge formt das Futter und befördert dieses ans hintere Ende der Schnauze, durch den Schlund, am Kehlkopf vorbei in die Speiseröhre, die sich öffnet und nach dem das Futter die Speiseröhre passiert schliesst sie wieder, sprich...der Drache muss schlucken.
Das aufgenommene Futter wird durch Muskelbewegungen in die Speiseröhre in den Magen weiterbefördert.

Speiseröhre von innen
Speiseröhre von innen

Magen

Der Magen produziert Verdauungssäfte. Eine Mischung aus Magensäure und Enzymen, die die Nahrung in wasserlösliche Moleküle aufspalten, die vom Körper aufgenommen und von den Zellen verbrannt werden können. Die Magensäure dient auch dazu, eine ganze Menge unerwünschter Bakterien und anderer Stoffe abzutöten. Zu der chemischen Aufspaltung der Nahrung kommt noch die mechanische Zerkleinerung durch Magenkontraktionen. Im Magenausgang hält die Magenschleimhaut die Enmzyme davon ab, die Magenwand zu schädigen und hält ausserdem es das Futter feucht. Wie schon gesagt, werden beim Verdauungstrakt besondere Chemikalien bei der Zersetzung gebildet, die für den Odemangriff nützlich sind. Weiters ist der Verdauungstrakt der Drachen am besten aller Kreaturen ausgebildet, da er unabhängig von der Materie, alles zersetzen kann, und er erfolgt relativ rasch.

Magen von innen
Magen von innen

Das meiste der Nahrung wird für Wachstum und Odemangriff verwendet (in elementare Energie umgewandelt), aber es gibt auch unbrauchbare Stoffe, welche ausgeschieden werden müssen.

So geht es also weiter:

Zwölffingerdarm Dünndarm Bauchspeicheldrüse:

 

Vom Magen wandert das vorverdaute Futter in den Dünndarm. Zwei Kanäle führen in den Dünndarm. Der eine transportiert Verdauungssäfte von der Bauchspeicheldrüse, der Andere Gallensaft von der Galle. Diese Flüssigkeiten enthalten Enzyme, die die Nahrung weiter aufspalten. Der Saft aus der Bauchspeicheldrüse neutralisiert darüber hinaus die Magensäure, die mit der Nahrung in den Darm gelangt. Im Dünndarm wird das Wasser und verschiedene Mineralien, darunter Calcium, aus der Nahrung entzogen.

Die Bauchspeicheldrüse produziert  eine mit Enzymen angereicherte Flüssigkeit. Unter diesen Flüssigkeiten sind auch Insulin und Glukagon. Diese Beiden regulieren die Zuckeraufnahme durch die Zellen. Insulin lässt Zucker in die Zellen, Glukagon hindert den Zucker daran in die Zellen zu gelangen. Ohne Insulin kann der Körper keinen Zucker aufnehmen; der Zucker Reichert sich im Blut an, kann vom Körper nicht aufgenommen werden und wird durch die Nieren ausgeschieden. Insulinmangel, auch bekannt unter Diabetes, tritt bei Drachen fast nie auf.

Leber

Die Leber erfüllt mehrere lebenswichtige Aufgaben. Sie produziert Gallensaft, der das Fett im Dünndarm aufspaltet. Sie entfernt auch Kohlenhydrate, Proteine und Fett aus dem Blut, die entweder weiter auf gespalten oder gespeichert werden. Bei weiblichen Tieren wird in der Leber der Eidotter gebildet, der den Nachwuchs in den Eiern versorgt.

Gallenblase

Die Gallenblase ist ein dehnbares Säckchen, das den in der Leber gebildeten Gallensaft speichert bis er gebraucht wird.

Enddarm und Dickdarm

Nachdem die Nahrung im Enddarm fermentiert wurde, wandert sie in den Dickdarm. Hier findet die letzte Bearbeitung der Nahrung statt. Die festen Bestandteile der Nahrung werden zu Klumpen gepresst, damit die leicht ausgeschieden werden können. (Das Verdauungssystem junger Drachen, welche noch noch Element beherrschen, muss die Nahrung noch nicht in elementare Energie umwandeln. Die aufgenommene Nahrung wird nur teilweise für das Wachstum verwendent. Daher bleiben mehr unbrauchbare Stoffe zurück, welche ausgeschieden werden.

Die Harnblase

Drachen besitzen, wie Menschen, ein Paar Nieren, die die Giftstoffe aus dem Blut filtern, den Urin erzeugen und Wasser in den Körper aufnehmen. Eine Blase erfüllt eine wichtige Aufgabe: dieser dehnbare "Beutel" speichert den produzierten Urin um ihn dann bei passender Gelegenheit abzugeben. Es ist eine wesentlich elegantere Methode als es einfach dauernd tröpfeln zu lassen. Solange der Urin in der Blase gespeichert ist, können die Tiere Wasser aus dem Urin in den Körper zurückführen.

Die Milz

Die Milz entfernt alte und verbrauchte Blutkörperchen aus dem Blutstrom und produziert neue Zellen, die sie ersetzen. Die wichtigen Lyphozyten, die weißen Blutkörperchen, bilden sich ebenfalls hier. Von hier aus gehen sie auf die Jagd nach schädlichen Bakterien.

Das Gehirn

Aufbau

a) Das Großhirn ist in der Mitte durch einen Einschnitt in zwei Halbkugeln (Hemisphären) geteilt. Diese sind stark gefaltet oder auch gefurcht. Zwischen den Hemisphären gibt es eine breite Verbindung aus einem dicken Nervenstrang, auch Balken genannt, und weitere kleinere Verbindungen.

Die 2-4 mm dicke Oberfläche des Gehirns ist die Großhirnrinde bzw. der Kortex. Ansammlungen von Neuronen sind rosa, die myelinhaltigen Nervenfasern weiß. Im toten Gehirn färben sich die Neuronen grau. Deshalb heißen sie, obwohl im Leben rosa, graue Substanz.

Auf der Rinde lassen sich die so genannten Rindenfelder lokalisieren. Man unterscheidet zwischen primären Feldern und Assoziationsfeldern. Die primären Felder verarbeiten nur Informationen einer bestimmten Qualität, und zwar solche über Wahrnehmungen (Empfindung, z. B. Sehen, Riechen, Berührung usw.) oder über einfache Bewegungen. Die Assoziationsfelder stimmen verschiedene Funktionen aufeinander ab. Die Zuweisung eines Rindenfelds zu einer bestimmten Funktion wird immer wieder definiert und dann relativiert: Erst das korrekte Zusammenspiel verschiedener Felder ermöglicht eine Funktion.

Zu den primären Feldern zählt z.B. der visuelle Cortex, der am hinteren Pol des Gehirns liegt und auf dem die Projektionen der Sehbahn münden, oder der auditorische Cortex, der der Verarbeitung akustischer Reize dient und seitlich im Schläfenlappen liegt.

Neben der Großhirnrinde sind aber meist auch andere Hirnregionen an einer bestimmten Funktion beteiligt.

b) Am Kleinhirn lassen sich ebenfalls zwei Hemisphären unterscheiden. Zusätzlich grenzt man weitere Teile ab. Es ist z. B. für Gleichgewicht und Bewegungen und deren Koordination verantwortlich. Außerdem wird dem Kleinhirn auch eine Funktion beim unbewussten Lernen zugeschrieben.

  1. Thalamus (oberer Teil)
  2. Hypothalamus, der mit der Hypophyse (Hirnanhangdrüse) verbunden ist
  3. Subthalamus
  4. Epithalamus

Der Thalamus ist der Mittler sensibler und motorischer Signale zum und vom Großhirn. Bei ihm laufen alle Informationen der Sinnesorgane zusammen und werden sie weiter vermittelt. Er besteht hauptsächlich aus grauer Substanz. Der Hypothalamus steuert zahlreiche körperliche und psychische Lebensvorgänge und wird selbst teils nerval über das vegetative Nervensystem, teils hormonell über den Blutweg gesteuert. Hypothalamus und Hypophyse (wichtige Hormondrüse des Körpers, die über den Hypophysenstiel mit dem Hypothalamus verbunden ist) sind das zentrale Bindeglied zwischen dem Hormon- und dem Nervensystem. Das Zwischenhirn ist beteiligt an der Schlaf-Wach-Steuerung (siehe: Aufsteigendes retikuläres Aktivierungssystem, Schmerzempfindung, Temperaturregulation).

d) Der Hirnstamm ist der stammesgeschichtlich älteste Teil des Gehirns. Er bildet den untersten Gehirnabschnitt und besteht aus auf- und absteigenden Nervenfasern (Weiße Substanz) und Ansammlungen von Neuronen beziehungsweise von Somata (Graue Substanz), morphologisch aus dem Mittelhirn, der Brücke (Pons) und dem Nachhirn (auch verlängertes Mark = Medulla oblongata genannt, da zwischen Rückenmark und Brücke gelegen). Der Hirnstamm verschaltet und verarbeitet eingehende Sinneseindrücke und ausgehende motorische Informationen und ist zudem für elementare und reflexartige Steuermechanismen zuständig.

Im Nachhirn kreuzen sich die Nervenbahnen der beiden Körperhälften. Außerdem werden hier viele automatisch ablaufende Vorgänge wie Herzschlag, Atmung oder Stoffwechsel gesteuert. Ebenso befinden sich hier wichtige Reflexzentren, die z. B. Lidschluss-, Schluck-, Husten- und andere Reflexe auslösen. Das untere Ende des Nachhirns schließt an das Rückenmark an.

Das Gehirn des Drachens wiegt bei ausgewachsenen im Durchschnitt ca. 9-10 kg. (Artenabhängig)

So ungefähr sieht ein Drachengehirn aus

 

Funktion

Das Gehirn der Drachen ist, wie bei allen, ein sehr aktives Organ mit einem besonders hohen Sauerstoff- und Energiebedarf. Es macht nur etwa 3 % der Körpermasse aus, aber etwa 20 % des gesamten Blutes müssen pro Minute durch es fließen (Herzminutenvolumen). Es verbraucht sogar mehr als 50 % der in das Blut freigesetzten Glukose. Es ist bekannt, dass die Nervenzellen über die Astrozyten bei Bedarf eine genau bemessene Energiemenge aus dem Blut erhalten. Die Ansicht, Genialität müsse am (nach dem Tode entnommenen) Gehirn ablesbar sein, ist so alt wie die Hirnerforschung und wird selbst heute noch gelegentlich vertreten.

Das Nervensystem

Das Nervensystem steuert viele Körpermeachanismen, die auf die Bedürnisse des Drachens und Anforderungen der Umgebung reagieren. Das zentrale Nervensystem des Drachens besteht aus dem Gehirn und dem Rückenmark, das beim Drachen bis zur Schwanzwurzel reicht. Fortlaufend werden Informationen über die unmittelbare Umgebung wie Hitze, Kälte oder Zustand und Position des Schuppentieres von Rezeptoren in Haut, Muskeln und Gelenken gesammelt, in chemische Botschaften umgewandelt und über das Rückenmark dem Gehirn gemeldet.

Nerv
Nerv

Bauelemente des Nervengewebes sind die Nervenzellen (Ganglion). Nervenzellen sind in der Lage, Signale bzw. nervöse Erregungen zu empfangen, zu verarbeiten und weiterzuleiten

Das Nervensystem wird aufgeteilt in das Zentral-Nerven-System (ZNS) mit Gehirn und Rückenmark, in das vegetative Nervensystem (Sympathikus und Parasympathikus) und die peripheren Nerven (Nerven, die vom ZNS und von dem vegetativen Nervensystem abgehen).

Das Nervengewebe besteht aus Nervenzellen (Neuron) und Hüllzellen (Gliazellen).
Die Nervenzelle - das Neuron - ist die kleinste funktionelle Einheit des Nervensystems.

 Gliazellen sind zuständig für die Isolierung und die Kontrolle von Stoffwechsel-
funktionen. Der Zellleib enthält den Zellkern und andere Zellbestandteile. Die kurzen Zellfortsätze, die Dendriten (siehe Abb. unten), empfangen Informationen. Der lange Zellfortsatz (Axon - siehe Abb. unten) leitet die Informationen weiter zu der Synapse. Synapsen verbinden zahllose Nervenzellen untereinander oder sind die Verbindung von Nerv und Muskel zur Reizübertragung mit nachfolgender Kontraktion.

Sinnesorgane

Die Sinnesorgane sind bei den Drachen verschieden stark ausgeprägt.
Je nach Drachenart, haben sich die Sinnesorgane im Laufe der Evolution dem Lebensraum und der Lebensform angepasst. Im Durchschnitt ist der Sehsinn am besten ausgebildet. Danach der Geruchssinn, das Gehör, der Geschmackssinn und zuletzt der Tastsinn.

Die Augen - Der Sehsinn

Die Augen mancher Drachen sind mit einer sehr großen,

 vertikalen, Iris versehen und glühen im Dunkeln, bei kleinstem Lichteinfall

Der allgemeine Drache besitzt sechs Sehnerven.

 

 

 

Manche haben gleich zwei Lider. Das Äußere ist ledrig, während das innere ein weich und schmiegsam Membran ist. Das Innerste Lid ist dabei durchsichtig und dient ihnen zum Schutz des Auges vor dem Wind, oder Wasser und während Kämpfen. Drachen haben eine  phänomenalen Weitsicht, was bei der Jagd aus dem Flug nützlich ist. Seine Netzhaut ist nicht viel anders, als bei normalen Wesen. Das besondere ist eine reflektierende Schicht dahinter. Diese wirft einfallendes Licht noch einmal auf die Netzhaut darüber und sorgt somit dafür, dass auch bei geringem Licht der Drache noch hervorragend sehen kann. Gleichzeitig erzeugt sie auch den scheinbaren Glüheffekt der Drachenaugen. Die Augen sind, wie bei allen Raubtieren, zum räumlichen sehen nach vorne gerichtet.

Hier ein Auge im Detail:

 

 

 

 

Beispiele für Drachenaugen:

Die Nase - Der Geruchssinn

Das Riechzentrum der Drachen ist etwa 30-40 Mal größer als das des Menschen. Auf der Riechschleimhaut des Drachens befinden sich ca. 220 Millionen Riechzellen, beim Menschen sind es lediglich ca. 5 Millionen. Je nach Länge der Schnauze erreicht diese Schleimhaut eine größe von 85 bis 200 cm² ,beim Menschen sind es dagegen nur ca. 5 cm².

 

Beim Einatmen durch die Nase strömt die Atemluft an der Riechschleimhaut entlang. Diese besitzen an ihrer Spitze Büschel von besonders feinen Sinneshärchen. In den Riechzellen reagieren Eiweiße mit den Duftmolekülen der Duftstoffe und lösen dabei einen chemischen Reiz aus. Dieser wird in ein elektrisches Signal umgewandelt. Der Riechkolben leitet das Signal weiter in den Thalamus, der Steuerzentrale für Sinneswahrnehmungen im Gehirn. Im Geruchsszentrum des Großhirns werden die Informationen über die Duftwahrnehmung gespeichert und mit bisherigen Duftmerkmalen verglichen.

Das Ohr - Der Hörsinn

Ein Drachenohr ist eine Öffnung, die sich an beiden Seiten des Kopfes befindet. Sie sind oft ganz klein und durch eine vorstehende Schuppe versteckt. Es gleicht äußerlich den Ohren der Reptilien, ist aber innen anders aufgebaut. Drachen hören je nach Art unterschiedlich gut. Im Durchschnitt ist ihr Gehörsinn perfekt ausgebildet. Ihr Frequenzbereich liegt ungefähr bei 65. 000 Hertz, ca. mehr als das dreifache dessen, dass ein Mensch wahrnimmt. Manche Drachen besitzen eine große Ohrmuschel die unabhängig voneinander in großem Radius drehbar sind (Wüstendrache, Zierdrache...)

Die Schallwellen werden durch den Gehörgang zum Trommelfell geleitet. Hinter dem Trommelfell befindet sich das Mittelohr mit seinen 3 Gehörknöchelchen Hammer, Amboß und Steigbügel. Dort werden die Schallwellen in mechanische Energie umgewandelt, verstärkt und an das Innenohr weitergeleitet. In der mit Flüssigkeit gefüllten Schnecke des Innenohres befinden sich die sogenannten Haarsinneszellen, die in Schwingungen versetzt werden und die so entstehenden Reize an das Gehirn weiterleiten.

andere Ohrformen:

Die Zunge - Der Geschmackssinn

Die Zunge der Drachen ist sehr kräftig. Die Zunge nimmt die Geschmacksrichtungen süß, salzig, sauer, umami und bitter wahr. Hier ist eine Skizze, die darstellt, an welchen Stellen Drachen welche Geschmacksrichtung schmecken. (Wie bei Menschen) (Manche glauben immer noch, dass Drachen eine gespaltene Zunge, wie manche Reptilien (Schlangen) besitzten, was aber nicht richtig ist. Drachen können mit der Nase atmen, und Duftstoffe aufnehmen und besitzen eine ganz normale Zunge, die nur für die Geschmackserkennung zuständig ist.)

Die Rezeptorzellen für die Geschmacksqualitäten sind bei Drachen in Geschmacksknospen angeordnet, die sich auf der Zunge in den Geschmackspapillen, aber auch in den Schleimhäuten der Mundhöhle befinden. Etwa 25 % der Geschmacksknospen sind auf den vorderen zwei Dritteln der Zunge angeordnet, weitere 50 % auf dem hinteren Drittel. Die übrigen verteilen sich auf Gaumensegel, Nasenrachen, Kehlkopf und die obere Speiseröhre. Jede Geschmacksknospe enthält – abhängig von der Spezies  bis 150 Sinneszellen.

Die Papillen der Zunge unterteilt man ihrer Form nach in Wall-, Blätter-, Pilz- und Fadenpapillen. Wallpapillen (papillae vallatae) befinden sich im hinteren Drittel des Zungenrückens. Auch die Blätterpapillen (papillae foliatae) befinden sich im hinteren Drittel der Zunge, jedoch an deren Rand, und enthalten einige hundert Geschmacksknospen. Pilzpapillen (papillae fungiformes) befinden sich auf den vorderen zwei Dritteln der Zunge und enthalten beim Menschen je drei bis fünf Geschmacksknospen. Fadenpapillen (papillae filiformes) enthalten keine Geschmacksknospen, sondern dienen der Beurteilung mechanischer Eigenschaften der aufgenommenen Lebensmittel.

Geschmaksknospe im Detail

Querschnitt

Die Schuppenhaut- Der Tastsinn

Nach der Geburt ist der Tastsinn, von allen Sinnen, am besten ausgeprägt. Der Tastsinn der Drachen ist sehr sensibel. Die Schuppenhaut bietet Schutz vor schädigenden Umwelteinflüssen und beinhaltet den Tastsinn, das Schmerz-, Wärme- und Kälteempfinden.

 

WEITERES BILD (KLEIN)
WEITERES BILD (KLEIN)

Berührungen sind bei einer sozialen Tierart sehr wichtig, nebenbei werden durch die Schuppenaut auch noch wichtige Informationen wie z.B. Druck, Berührung, Juckempfinden, Muskelempfinden, Kitzelempfinden, Wärme, Kälte und Schmerz übermittelt. Unter der Schuppenhaut befinden sich freie Nervenendigungen, dies sind Nerven die blind enden, Reize die auf die Schuppenhaut einwirken, werden somit von den freien Nervenendigungen wahrgenommen und weitergeleitet. Außerdem besitzt die Haut Tastzellen, die Reize an umgebene Nervenfasern weitergeben.