FORSCHUNG

Hier findet ihr ziemlich alles was die bisherigen Forschungen von Drachen betrifft. (Wie man sie erforscht, wo, wie und wo man sie findet.....)

Aüfspüren Finden

Sicher fragen sich nun viele, wo man Drachen überhaupt finden kann, und wie man sie aufspürt. Jeder muss wissen, dass es sehr gefährlich sein kann sich an Drachen heranzunähern, und dass es Übung und Tapferkeit erfordert. Kein Unerfahrener sollte sich auf Drachensuche begeben. Ich hoffe die folgenden Infos sind hilfreich für euch.

FINDEN

Um genau herauszufinden wo genau die einzelnen Drachenrassen leben, muss man das Kapitel Drachenrassen anklicken und dann bei "Unterschlupf" schauen. Sie meiden die Nähe von Menschen (z.B Großstädten) man kann sie also nur in der Wildnis finden. Drachen bevorzugen Höhlen und andere Unterstände als Rückzugsmöglichkeiten. Woher man weiß ob ein Drache in der Nähe ist erfährt ihr hier:

Anzeichen der Anwesenheit eines Drachens:

  • Fußspuren und schleifspuren des Schweifs am Boden. (mehr dazu unten bei "Drachen aufspüren".
  • Womöglich Reste eines Fressens
  • Kratzspuren an Bäumen oder Felsen
  •  Möglicherweise abgestoßene Schuppen
  • Verdächtig viele Juwelen oder glänzende Dinge in der Umgebung
  • Drachengeräusche in der Nähe (Rufe, Kampflaute, Schnaufen...)
  • Losung 
  • Lagerspuren (z.B. Flaches Gras)
  • Durch Elemente beschädigte Steine, tote Bäume usw. (Jungdrachen probieren ihre neu erlernten Fähigkeiten an Felsen, toten Bäumen usw. aus) 

Aufspüren von Drachen

Am besten kann man Drachen an den Fußabdrucken erkennen. Dadurch gelingt es einem auch ein paar Rassen zu unterscheiden. Zum Beispiel kann man deutlich die Fußspuren von Knuckern, Wyvern und kleineren Arten unterscheiden. Nicht nur die Spuren, sondern auch die Art wie sie sich fortbewegen. Außerdem lassen sich durch die zurückgelassenen Spuren auch ihre Stimmung und laune feststellen. (allerdings sehr schwer und nicht immer) Dies erkennt man durch die Gangart, z.B. lassen normal entspannte Drachen den Schweif beim Gehen hängen (Schleifspuren), neugierige gehen, wie schon gesagt, ziemlich "durcheinander", usw. Man kann auch erkennen ob der Drache gelaufen ist und und und...

Spyrologen sollte dieses Spuren lesen nicht schwer fallen.

Hier sind nun ein paar Beispiele für Fußabdrücke verschiedener Arten, und daneben befindet sich die Gangart dieser Rasse:

 

Eine besonders seltsame Gangart hat der Gletscherdrache, wie schon gesagt erinert es an die der Krokodiele. Da sie Rudeltiere sind, findet man selten Spuren eines Drachens alleine. Auch der Knucker hat eine interessante Fortgewegungsart. Er kriecht Schlangenartig und kommt wegen seiner vier Beine schnell voran. Beim Wyvern kann man zwei Löcher vor den Hinterbeinen im Boden erkennen, welche durch den Daumen, der die Vorderbeine ersetzt, entsteht.

Kriechdrachen Gangart

Die Beine der Kriechdrachen (z.B. Knucker, Lung..) sind seitlich am Körper angebracht. Weil das so ist, hängt der Körper kurz über der Erde durch. Die Beine werden über Kreuz bewegt (z. B. linkes Vorderbein und rechtes Hinterbein gleichzeitig). Der Gang der Kriechdrachen-Gattung ist daher geschlängelt.

Spuren lesen:

Spuren lesen ist nicht schwer, zumindest erlernbar. Das einzige, was der Survivor zum Spurenlesen benötigt ist Vorstellungskraft. 

Man  muss sich vorstellen können, wie der Drache aussieht: hat er Krallen, ist er dick oder schmal ? Könnt ihr euch vorstellen, wie er aussieht, dann müsst ihr euch vorstellen, wie er sich verhält, und vor allem: wie er läuft. Hier ist ein Beispielbild wie die verschiedenen Laufarten eines Drachens aussehen:

 

 

Die Taktik des sogenannten Einkreisens bewährt sich zum Aufspüren von Drachen. Hierbei wird ein Gebiet mit natürlichen Grenzen - zum Beispiel ein kleines Waldstück eingekreist. Es wird gezählt, wie oft zum Beispiel ein Drache in den Wald hinein- und wie oft er hinausgegangen ist. Sind mehr Spuren vorhanden, die reinführen als heraus, so ist der Drache immer noch in dem Gebiet! Gegen den Wind kann der Waldläufer sich nun anschleichen.

Dann spielt der Untergrund eine Rolle: im lehmigen Boden fängt sich der Abdruck einer Spur am besten. Schnee und Sand sind weitere gute Spürgründe. Am besten spürt es sich am frühen Morgen, da die Spur durch das schräg geworfene Sonnenlicht sich viel besser kontrastiert. Licht bei Mittag von oben läßt die Konturen verschwimmen.

 

Weiters hinterlassen Drachen, wie alle Lebewesen Losung. Dies hier ist die typische Kotform eines Drachens:

Natürlich sieht es von Art zu Art unterschiedlich aus. Man erkennt es an der Form sofort.

Erkennung von frischen und alten Spuren

Kennzeichen frischer Trittspuren

  • meist weich
  • noch nicht ausgetrocknet
  • deutlich erkennbare Umrisse
  • scharfe Kannten (abhängig von Bodenbeschaffenheit)


Kennzeichen alter Trittspuren

  • meist hart
  • ausgetrocknet
  • meist die gleiche Farbe wie der umgebende Erdboden
  • Kanten entweder Hart und rissig oder verwischt und unscharf



Kennzeichen frischer Losung

  • kugelig dunkel glänzend
  • weich, mittel bis dunkel, dampfen


Kennzeichen alter Losung

  • ausgetrocknet
  • faserig oder bröckelig
  • fallweise schon in Auflösung
  • geruchlos



Kennzeichen frischer Scheuer- / Fressspuren an Bäumen

  • glatte, scharfe Schadränder an der Rinde
  • wo die Rinde abgegangen ist, helles Holz
  • meist fühlbare Feuchtigkeit auf Holz und Rindenränder
  • unter Umständen an der Rinde haftende Schuppen


Kennzeichen alter Scheuer- / Fressspuren an Bäumen

  • eingerissene, teilweise aufgerollte Schadränder an der Rinde
  • freiliegendes Holz ist dunkel und nur noch undeutlich sichtbar
  • verharzte Ränder
  • trockenes Holz



Kennzeichen frischer Liegeplätze

  • stark niedergedrücktes Gras
  • noch warmer Erdboden
  • eventuell noch vorhandener Drachengeruch (Drachen riechen nach Reptilien)


Kennzeichen alter Liegeplätze

  • teilweise schon wieder aufgerichtetes Gras
  • kühler Erdboden



Kennzeichen der Laufrichtung

  • Bei Drachen zeigen die Zehenspitzen in Bewegungsrichtung
  • Gras wird in Richtung der Bewegung niedergetreten

 

Stimmungen und Geschehnisse anhand der Spuren feststellen:

Dies ist wahrscheinlich das schwierigste für alle Spyrologen, die Stimmungen der Drachen an den Fußabdrücken zu erkennen. Es ist allerdings nur bei folgenden Stimmungen erkennbar:

  • glücklich
  • entspannt
  • neugierig

 

Neugierige Drachen

Neugierige Drachen kann man an ihren Fußspuren, von allen anderen gut unterscheiden. Erstmals wegen der seltsamen Gangart. Auch noch ein klares Anzeichen ist, dass sich viele Drachenspuren (die Spuren EINES Drachens) alle an einem Fleckchen angehäuft haben. (Könnte auch ein Anzeichen eines Kampfes sein, wenn Spuren zwei verschiedener Drachen am selben Ort befinden) Am Boden (zb. Sandboden) sind die Spuren oft verwischt, weil der Drache immer wieder Vorwärts, Rückwärts, Seitwärts geht. Oft bewegen sie sich "hüpfend" voran in einer schnelleren Geschwindigkeit, und daher sind die Spuren oft nicht so leicht zu erkennen. Damit ist gemeint, dass sie oft ruckartig nach vorne oder nach hinten springen, und dabei die Bodenschicht aufwirbeln\aufreißen\aufspritzen. Das Objekt, dass dieser Drache erforschen wollte, könnte immer noch dort sein, oder der Drache hat es, wenn es ihm gefallen hatte, mitgenommen. Wenn es also nicht mitgenommen wurde, befindet es sich logischerweise dort, wo der Drache hinstarrte (Wohin seine Krallen auf den Fußspuren zeigen)

 Das könnte ungefähr so aussehen:

Viele Spuren angehäuft, teilweise verwischt, seltsame Gangart.

Glückliche Drachen

Auch sehr leicht zu unterscheiden sind glückliche Drachen, da sie oft Luftsprünge machen und rennen. Laufende Drachenspuren erkennt man, da die Spuren weiter auseinander stehen, und dass sie leicht verwischt sind. Die Spuren sind so ca. 2m (bei großen) auseinander, und bei Sprüngen ca. 4-5m. Man kann oft auch an den Spuren erkennen, dass Drachen abgehoben haben, was bei glücklichen oft vorkommt.

So könnte das ungefähr aussehen:

So sehen die Spuren laufender Drachen aus. Sie sind etwas verwischt und man sieht nicht mehr den ganzen Fußabruck:

Hier ist war ein springender Drache. Wieder ist nicht der ganze Fuß sichtbar, aber besonders im Bereich, wo der Drache aus dem Sprung wieder ankommt sind die Spuren deutlicher, aber verwischt. Besonders dort wo er die Hinterbeine zu einem weiteren Sprung ansetzten. (Nach dem Sprung, bremste der Drache mit den Vorderbeinen, was hier deutlich zu erkennen ist, und beforderte sich mit den Hinterbeinen erneut in die Luft) Hoffentlich kennt man sich da aus :0

Hier hebt ein Drache ab. Es erfordert einen, zwei oder sogar drei kräftige Sprünge um abzuheben. (Besonders Flugerprobte schaffen es mit einem Sprung) Beim ersten wird von allen Vier Beinen in die Luft gesprungen, und bei der Landung des ersten Sprunges stößt sich der Drache mit den Hinterbeinen beidbeinig in die Luft. Während des ersten Sprunges, wird einmal kräftig mit den Flügeln geschlagen, und beim zweiten Fliegen sie los. Oft kann man dann erkennen, (am Besten bei Sand) dass die Bodenschicht von den kräftigen Flügelschlagen aufgewirbelt wurde.

Hier ist nun eine Zeichnung die das Abheben besser erklären soll:

(Zur Vergrößerung anklicken)

enspannte Drachen

Dies ist nun am einfachsten zu erkennen, wegen den Schleifspuren des Schwanzes. Normal entspannte Drachen gehen in Schritttempo und lassen den Schweif nachschleifen. Man kann deutlich die "scchlängelnde" Schleifspur erkennen, die leicht wellenförmig verlaufen. Ein entspannter Drache hinterlässt Fußspuren, die in einem kurzen Abstand voneinander stehen. Der Abstang beträgt bei entspannten (je nach Art) bei größeren Drachenrassen ungefähr 1,20 m. So könnte das ungefähr aussehen:

Grundausstattung eines Drachen-kundigen

Sehr wichtig ist es, eine passende Ausrüstung dabei zu haben! Natürlich kann sich jeder selber Dinge aussuchen, aber hier werden nun ein paar wirklich Notwendige, sinnvolle Hilfsmittel aufgelistet, die unbedingt nicht fehlen dürfen:

  • Notizbuch
  • Fernglas
  • Lupe
  • Fotoapperat (ohne Blitz! Drachen mögen das nicht)
  • Videokamera
  • Reliefkarte der Region, die Vegetation und Bodenerhebung darstellt (zum Finden)
  • Eine Waffe zur Verteidigung (Keine die starke Verletzungen hinzufügen kann!! optimal wäre ein Stahl-Röhrchen)
  • Eine Art Schutzschild, möglicherweise Hitzeabweisende Schutzkleidung. (Da die meisten Drachen das Element Feuer beherrschen)
  • Einen "Sammelbeutel" oder ähnliches. (Damit gefundene Dinge wie z.B abgestoßene Schuppen, nicht verloren gehen)
  • Füller oder weicher Bleistift
  • Eine Decke oder ein aufklappbares Zelt (Falls man einmal irgendwo übernachten müsste. (Es kam schon vor, dass ein Drache seinen neuen Freund in seine Höhle einlud.)
  • eventuell einen Regenmantel oder ähnliches.
  • zuletz noch ein Getränk (wichtig) und eine kleine Jause

Wichtiger Hinweis!

Brütende Drachen nie stören! Wenn man auch nur Verdacht hat, der Drache könnte gerade brüten, soll man so schnell wie möglich das Weite suchen!

Nicht Vergessen!

Jeder Fund muss sofort in ein Notitzbuch (oder ähnliches) eingetragen werden.

Mehr zur bisherigen Drachenforschung unter Drachenfotos!