Fortpflanzung und Eibildung

Hier werden auch die äußerlichen Unterschiede zwischen Männchen und Weibchen gezeigt.

Fortpflanzung

Weibliche Drachen können vom jungen Erwachsenenalter  an (ca. 50-52) Jahre Eier produzieren und bleiben bis zum hohen Alter fruchtbar. Drachenmänchen werben je nach Rasse auf verschiedene Arten um ihr Weibchen. Im Durchschnitt suchen Drachen ca. alle 50-70 Jahre einen Partner anere auch alle 8 oder alle 27 Jahre. Das ist allerdings immer der selbe Partner. Drachen vermählen sich für ihr ganzes Leben, und akzeptieren keinen anderen Partner. Wenn einer von ihnen stirbt, wird der andere nie mehr in seinem Leben jemand anderen als Partner akzeptieren (Wahrscheinlich auch ein Grund warum Drachen so selten sind). Je nach Art leben die Elternteile zusammen oder treffen sich wieder zur Paarungszeit im Frühjahr. Der Anteil der Eier am Gewicht des trächtigen Weibchen beträgt zwischen 33%  und 18%. Mit 800-1000 Jahren werden die Weibchen unfruchtbar. Oft werden die Weibchen mit den Eiern allein gelassen und sind allein für die Aufzucht der Jungen zuständig. Bei den meisten Arten wechseln sich Männchen und Weibchen beim Ausbrüten der Eier ab. Oft auch ziehen beide Elternteile die Jungen groß. Wenn sie gute Beziehungen zu den Eltern haben, dann bleiben sie sogar für immer zusammen.

Eibildung

Die Eibildung (Oogenese) im Muttertier beginnt am Eierstock, der Follikel (wachsende Eizelle und mehrschichtige Follikelwand) wandert (Eisprung) weiter, reißt auf und gibt das Ei an die trichterförmige Öffnung des Eileiters (Tube) ab. In der Eileiter beginnt die Bildung des Eimembrans und der Eischale.


Der Schlupf

Der Schlupf aus dem Ei bedeutet für das Jungtier anstrengende Arbeit und eine große Umstellung der körperlichen Lebensaktiviät (Atmung).

Um aus dem Ei heraus zu kommen, müssen die Drachen die Eischale von innen aufschneiden. Das machen sie mit dem Eizahn.
Mit Hilfe der so entstandenen (oft sternförmigen) Einschnitte und den (wenn vorhanden) Extremitäten schlüpft das Jungtier zuerst mit dem Kopf aus dem Ei. Es verharrt so noch einige Zeit, um den Dotter in die Leibeshöhle aufzunehmen und von der embryonalen Atmung auf die Lungenatmung umzustellen.
Danach schlüpft es ganz aus dem Ei.
Manchmal kommt es vor, dass der Dottersack nach dem Schlupf noch nicht ganz resorbiert ist. Er wird innerhalb einiger Stunden noch ganz aufgenommen- oder trocknet und fällt ab.

Weibchen und Männchen

Drachen-weibchen und Männchen kann man äußerlich nur schwer voneinander unterscheiden, da sie sich sehr ähnlich sehen. Es ist sogar für einen Experten der Spyrologie kein Kinderspiel. Der einzige Unterschied ist die Form. Weibchendrachen besitzen ein breiteres Becken als Männchen. Männliche Drachen haben oft längere Hörner, da sie diese öfter in Kämpfen benötigen. Außerdem haben Männchen besser ausgeprägte Muskeln im Bein Bereich.

Hier ist eine Skizze, an der man deutlich die unterschiedlichen Formen erkennen kann. Auch im Horn und Hüftbeieich ist ein minimaler Unterschied.

Drachen besitzen eine Kloake. Der Außscheidungsapperat befindet sich hinter einer festen Schuppenpanzer-Schicht.  Ganz am unteren Ende des Verdauungsapparates sitzt die Kloake, eine Aushöhlung, durch die sowohl Kot als auch Urin geleitet werden. Die Kloake besteht aus drei Kammern: in einer wird der Kot und in der zweiten der Urin gesammelt. Die dritte Kammer erfüllt bei Männchen und Weibchen verschiedene Aufgaben. So sieht das ungefähr aus:

(Männchen rechts, Weibchen links) (Bild: junge Weibchen und Mänchen-Welpen von Bartdrachen.)

Bei manchen Arten (Meist Kriechdrachen, Flugdrachen oder anderen Einzelgängern) befinden sich beim Männchen in der Nähe der Kloake sogenannte Femoralporen, womit sie ihr Revier markieren können. (Im Bild rechts deutlich zu erkennen.)