AKTIVITÄTEN

Hier werden die Aktivitäten, Lieblingsbeschäftigungen, Lebensweisen usw. aufgezählt, die den Spyrologen bei Beobachtungen aufgefallen sind. Hier erfährt man nun genau wie sich Drachen (anderen gegenüber) verhalten. Außerdem deckt dieses Kapitel weitere Informationen, die bisher unbekannt waren auf, wie z.B. Das Fliegen oder Elemente meistern.

Begrüßen

Zwei einander gut bekannte Drachen begrüßen einander durch gegenseitiges Beschnuppern in der Schnauzengegend. Manche begrüßen sich durch verbeugen oder ähnliches. Eine Geste besonderer Zuneigung ist ein gegenseitiges Beschnüffeln und Ablecken im Gesicht und am Hals. Auch wenn sich Drachen lange nicht mehr gesehen haben reiben sie oft ihre Gesichter aneinander, was sie oft auch machen um einen anderen Drachen zu beruhigen, oder zu trösten. 

Drachen die sich noch nie zuvor begegnet sind, benehmen sich vorsichtig, da Niemand weiß was der andere vor hat. Erst betrachten sie den Neuling und kommen sich langsam näher. Dann beschnüffeln sie sich leicht und stellen sich vor.´Es gibt aber auch Drachen, die von Natur aus meiden mit Fremden zu kommunizieren. Sie benehmen sich Fremden gegenüber aggressiv und zurückhaltend.

Fliegen

Viele werden sich fragen, wie Drachen überhaupt fliegen. Hier ist die Lösung. Drachen lieben Fliegen über alles (Artenabhängig)

Wichtig ist die Größe der Flügel, weswegen jüngere noch kaum fliegen können. Die Brustmuskeln benötigen große Mengen an sauerstoffreichem Blut. Weiters spielen Bein und Sprungmuskulatur sowie der Schweif eine wichtige Rolle. Die Knochen gleichen denen der Vögel.

Beim Fliegen beugt der Drache seine Flügel  und rotiert sie in den Gelenken. Außerdem sind Drachen Knochen hohl und leicht, wie die der Vögel. Der Schwanz dient am Boden als auch in der Luft als Stabilisator.

Die Flugerprobten Drachen können sich durch ihre perfekt ausgeprägte Sprung und Flugmuskulatur mit wenigen Sprüngen in die Luft befördern. Da jüngeren Drachen die ausreichende Stärke dieser Muskel noch fehlen, nutzten sie oft die warm Aufwinde in der Nähe von Klippen um sich nach oben tragen zu lassen. (Mehr zum Thema Abheben unter aufspüren )

Wenn Drachen erstaunliche Flugmanöver durchführen, wie Loopings, Sturzflüge usw. ist es ein klares anzeichen, dass sie glücklich sind. Loopings erfordern eine hohe Ausgangsgeschwindigkeit. Weitere Flugmanöver wie Umkehrmanöver oder Sturzflüge erfordern einige Übung. Drachen sind sehr geschickt im Fliegen und können sogar perfekt aus der Luft Jagen.

Odemangriff

Jahre lang versuchten Wissenschaftler herauszufinden, wie das Elemente speien der Drachen funktioniert. Es gab Theorien, dass Drachen Gift spucken, was sich mit der vermischung von Gasen entzündet und den sogenannten "Feueratem" erzeugt. Aber was wäre dann mit den anderen die zum Beispiel Eis, Elektrizität, Schatten ect. speien? Weiters gab es Gerüchte, dass Drachen eine Feuerlunge haben. Aber dies stimmt nicht, denn dann müsste es auch eine Eis-Lunge, Gift-Lunge...usw. geben, was erstens keinen Platz hätte und zweitens nicht bei ihren Organen vorhanden sind (siehe die Skizze unter Organe).  Nun wird das Geheimnis gelüftet. Es gibt zwei Theorien dazu. Wenn man die Organe betrachtet, wird alles schon etwas klarer, aber immer noch nicht alles. 1. Theorie: Um Elemente zu speien muss ein langer Vorgang durchgeführt werden.

  1. Nahrungsaufnahme
  2. Verdauung
  3. Umwandlung
  4. einatmen 
  5. Übertragung in die Lunge (Chemikalien in die Lungen pressen) (Elementatem wird erzeugt und mit der eingeatmeten Luft vermischt) 
  6. ausatmen

Der Drache muss also zuerst Nahrung aufnehmen, welche sehr rasch (ca. in 30min-1 Stunde) zersetzt wird. Durch den besonderen  Verdauungstrakt (zersetzt jede Materie problemlos) entsehten besondere Chemikalien. Die Nahrung wird also in elementare Energie umgewandelt, welche durch die Verbindung von Lunge und Magen, durch einen besonderen Muskel in die Lunge gepresst wird. (Hier sind sich die Drachenforscher nicht ganz sicher, was mit der freigesetzten Energie nun passiert, und wo sie wie gespeichert wird. Experten vermuten, dass Drachen ein weiteres Organ zur Speicherung der elementaren Energie besitzen, das bisher unbekannt war. Bei einer genaueren Untersuchung konnte jedoch nichts gefunden werden. Weiters ist es nicht ganz klar wie der Elementatem erzeugt wird) Jedenfalls wird die gespeicherte Element- Energie, wenn sich der Drache bedroht füht oder eher wenn er sich verteidigen muss und keinen Ausweg sieht, bei der Ausatmung zusammen mit der Atemluft gemischt und schiest in Richtung Maul, durch die Luftröhre. Nehmen wir zum Beispiel Feuer, das als häufigste erlernte Element gilt. Diese Zeichnung soll den Vorgang nun genauer erklären. 

1. Im Verdauungstrakt werden die Chemikalien gebildet. Die Nahrung wird in elementare Energie umgewandelt.

2. In der Lunge wird die eingeatmete Luft mit der freigesetzten Energie vermischt, die durch einen Muskel vom Magen in die Lunge gepresst wurde. Dies erzeugt den Odemangriff.

3. Das Element-Luftgemisch wird nun durch die Luftröhre mir einer hohen Geschwindigkeit nach draussen befördert (ausatmen)

4. Der Kehldeckel verhindert, dass das Element (in diesem Fall Feuer) in die weniger geschütze Speiseröhre gelangt. 

Manche sagen, die im Verdauungstrakt entstandenen Chemikalien werden mit einem besonderen Gas vermischt und vom Magen aus durch die Speiseröhre nach draussen gepresst, was überhaupt nicht stimmt. Das Element-Luftgemisch wird durch die Lunge und die Luftröhre zum Maul transportiert. Dies ist ein großer Unterschied. Darum wird es Odemangriff oder Feuer\Eis\Erd..-Atem genannt. Außerdem ist die Luftröhre der Drachen besser geschützt als ihre Speiseröhre.

Drachen haben eine besondere Schleimhaut, die gegen alle Art von Elementen schützt. Diese befindet sich im Magen, in der Luftröhre, im Schlund, Rachen und im Mund. Auch die Zähnen und die Zunge sind immun. Elemente zu speien wird mit dem Gehirn gesteuert und ist kein Reflex oder Instinkverhalten, wie manche behaupten. Wie ein Drache, der mehrere Elemente beherrscht, sich nun für eines entscheidet, welches er speien möchte, wird hier erklärt.

Für uns ist es unvorstellbar, aber für Drachen ganz normal. Geübte Drachen können mit ihren Elementen perfekt umgehen. Um eines auszusuchen, brauchen sie blos fest daran zu denken. Der Odematem ist für Drachen sehr anstrengend und erfordert höchste Konzentration. Wie das genau vorgeht ist nicht ganz bekannt. Weiters ist es Drachenwissenschaftlern ein Rätsel wie sie den "Schwall" oder andere Fähigkeiten durchführen. Hier werden wichtige Einzelheiten noch genauer und einfacher erklärt.

Drachenodemangriffe können sehr gefährlich sein.

Drachen speien ausschließich Elemente wenn sie sich berdoht fühlen: z.B. wenn sie drohen (aggressiv)

Zuerst holt der Drache tief Luft um die Lungen mit Frischluft zu füllen. Die elementare Energie wird in die Lunge übertragen und elementare Chemikalien vermischen sich mit der eingeatmeten Luft. Das Element-Luftgemisch wird in Sekunden nach draussen befordert. Der Elementangriff dauert so lange an, bis der Atemzug vorbei ist. Dann ist der Gegner entweder erledigt oder der Drache wiederholt diesen Vorgang,  und führt erneut einen massiven Angriff durch.  Der Drache braucht insgesamt (Luft holen\mit elementar-Energie vermischen..)  ca. 1-2 Sekunden bis der Element-Atem (Feuer\Eis\Erde\Elektrizität...usw) aus dem inneren des Tieres herauskommt. Beim Odemangriff erreicht das Element-Gemisch eine Geschwindigkeit von ca. 998 km\h, (ähnlich wie niesen). Überblick: Die Organe die zum Einsatz kommen sind also: Speicheldrüsen-Magen-Bauchspeicheldrüse-Lunge. Drachen nach langer Hungersnot  können diese Energie nicht produzieren, da ihnen die Nahrung fehlt, welche in Energie umgewandelt werden soll.

 

Die zweite gängige Theorie besagt, dass Drachen bestimmte Gase in einer so genannten Flugblase sammeln. Dies würde erklären, warum Drachen trotz ihrer Größe flugfähig sind. Die Gase können auch durch das Maul ausgestoßen werden, wobei das Platin, das Drachen gerne kauen, als Katalysator dient, wenn Wasserstoff (entsteht aus Salzsäure im Magen und Kalzium aus den Knochen) und Sauerstoff (aus der Luft) miteinander reagieren. Die Formel dafür lautet:

O2 + 2H2 -Pt-> 2H2O

Möglicherweise enthält die Flugblase auch Methan, das der Drache durch ein elektrisches Organ zündet. Dazu wären jedoch Temperaturen von 600 °C nötig. Das Gas entsteht bei der Verdauung.

Die Chemikalien, die den Drachen zum Feuerspeien befähigen lösen leider sein Skelett nach dem Tod relativ schnell auf, weshalb Drachenknochen selten sind.

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Drachen erlernen am liebsten das Element Feuer, da es oft am nützlichsten ist. Zum Beispiel im Winter, bei Kälte, oft auch beim ausbrüten, zum grillen von Fressen und es schreckt auch viele Kreaturen ab. Auch bei der Körperpflege ist es wichtig. Drachen spucken oft bevor sie sich zu Ruhe legen, einen Feuerstrahl in die Luft. Die Hitze soll die Bakterien an den Zähnen abtöten. 

Werbeverhalten

Im Frühjahr werden die noch jungen, gerade erwachsen gewordenen Männchen auf die Suche nach einem Weibchen fürs Leben machen. Wenn sie ein passendes gefunden haben, beginnt das Balzritual. Damit wollen sie das Weibchen überzeugen, die Partnerschaft anzunehmen. Drachen gehen nicht nach dem Aussehen, sondern nach den inneren Werten. (Darum sind aggressive Drachen oft alleine) Männchen schleichen mit gesenktem Kopf um das Weibchen und halten Kostbare Dinge (Juwelen, gutes Fressen...) im Maul. Sie geben seltsame Laute von sich. Sie versuchen sich mit den schönsten Schätzen bei dem Weibchen beliebt zu machen. Viele machen seltsame bewegungen wie eine Art Nicken, bei dem sie Körper und Kopf leicht auf und ab bewegen. Oft funktioniert das aber auch ohne seltsame Rituale.

Partner Suche:

Drachen verständigen sich oft durch lautes Rufen und locken dadurch einen Partner an. Weibchen Drachen  verteilen ihren Geruch an bestimmten Felsen in ihrem Revier, durch heftige Bewegungen ihrer Flügel. (Bild)

Männliche Drachen spüren diese Weibchen auf. Haben sich zwei passende Drachen gefunden, kommt es oft zu seltsamen

 Flug-ritualen, bei denen sie ihre Flugkünste zeigen.

Sie krallen sich aneinander und stürzen sich im Sturzflug in die Tiefe, was sehr gefährlich sein kann. Damit testen sie ihr Vertrauen.

Bergdrachen Männchen (braun-rot) und Weibchen (grün) zeigen ihre Flugkünste
Bergdrachen Männchen (braun-rot) und Weibchen (grün) zeigen ihre Flugkünste
Sturtzflug
Sturtzflug

Sammeln

Drachen zeigen eine große Leidenschaft beim Sammeln von Wertsachen und glänzendem Zeug. Nicht nur das, Drachen sammeln oft alle Möglichen Dinge, die ihnen fremd sind, unter der Vorraussetzung ihnen gefällt es. Drachen markieren ihren eigentum mit ihrem Geruch. Drachen können, dank ihres bestens ausgeprägten Geruchsinnes, auch alle anderen anhand des Geruches erkennen. Manche Drachen horten. Das bedeutet, dass sie sich einen Hort bauen, in diesem sie ihre Schätze bewachen. Hortende Drachen werden sehr schnell aggressiv wenn man ihren Schatz zu klauen versucht, jedoch schenken sie auch gerne Teile ihres Schatzes an Freunde und angehörige. So ziemlich alle Drachen mögen glänzendes, auch wenn nicht alle den Schatz horten.

Jagen

Drachen sind ausgezeichnete Jäger. Sie sind sehr ausdauernde Läufer, dank ihres leistungsfähigen Herzens. Auch im Flug wird gerne gejagd. Drachen sind sowohl Schleich- also auch Hetzjäger und Lauerjäger. Oft warten sie auch auf Beute oder locken sie an. Jungdrachen sind noch sehr ungeschickte Jäger, aber erlernen es mit der Zeit. Jeder Drache entwickelt somit seine eigene Jagdtechnik.

Hygiene

Drachen zählen zu den saubersten Lebensformen.

1. Das Schuppenkleid wird sorgfälltigs gereinigt. Auch unter den Schuppen, da Drachen in der Lage sind die Schuppen aufzurichten.

2. Wie schon gesagt, werden auch die Zähne gereinigt, durch den Feueratem. Dieser soll Bakterien abtöten. Drachen die dieses Element nicht beherrschen, nagen und reiben ihre Zähne an alten Holz oder Rinden.

3. Drachen nehmen sehr gerne ein Bad, was nicht nur als Vergnügen gilt. Drachen gehen oft noch zusätzlich ins Wasser wenn sie sich putzen um noch reiner zu werden.

4. Auch ein Sandbad ist zur Schuppenpflege gedacht. Die Reibung der Sandkörner soll die Schuppen glatt machen und unerwünschte Mitesser beseitigen.

5. Die Höhle\Der Bau wird auch stehts gesäubert.

Nestbau und Brüten

Beim Nestbau helfen oft Männchen und Weibchen zusammen und bereiten sorgfältig ein gemütliches Nest. Meist bauen die Männchen das Nest für die Weibchen und je nach dem wie es dem Weibchen gefällt, werden sie dort wohnen solange bis die aus den Eiern schlüpfenden Jungen reif werden.  Ein Drachennest ist oft in kleinen Höhlen, (wo das Weibchen\Männchen trotzdem noch etwas von der Sonne abkriegt. ) unter einem vor Wetter schützenden Baum\Felsvorspung usw. Es besteht oft aus Ästen, Blättern und weichen Materialien aus der Natur wie Moos, weicher Erde usw.

Äste werden geschickt mit anderen Naturprodukten zusammen geschnürt. Ein Drachennest zu bauen kostet dem Männchen einige Stunden. (Das kann man oft im Frühjahr in der Natur beobachten. Das Weibchen liegt da und beobachtet sein schuftendes Männchen.)

Meistens sind die Weibchen allein für das Brüten zuständig, was sehr anstrengend ist. Aber oft bleiben Mänchen und Weibchen zusammen und wechseln sich ab. (Es ist bei Drachen üblich, dass beide Elternteile während der Brutzeit zusammen helfen.) Eigentlich kann dies nicht wirklich als Brüten bezeichnet werden. Drachen legen sich nicht direkt auf die Brut sondern liegen eher bewachend daneben, dicht neben dem Gelege. Viel Wärme brauchen Dracheneier ja nicht aber sie müssen immer überwacht werden. Drachen entwickeln sich durch Wärme schneller und werden deshalb gewärmt. Kühlere Temperaturen fördern die Entwicklung von Weibchen. Manche vom Aussterben bedrohte Rassen kühlen die Eier Absichtlich, um mehr weibliche Drachen zu bekommen.  Ein Drachennest könnte ungefähr so aussehen:

Drachenweibchen sind während der Brutzeit oft aggressiv, auch dem Männchen gegenüber. Männchen, die keinen Erfolg bei der Jagd hatten, bringen oft kleine Geschenke (z.B Ein nützliches Teil für das Nest) mit, um das Weibchen zu besänftigen.

Bergdrachen
Bergdrachen

Drachen in kühleren Regionen (z.B. in Eislandschaften, oder im Hochgebirge) verwenden Steinhaufen mit wärmespeichernden Steinen als Nest, (da Dracheneier es ja nicht weich brauchen) und heizen ihr Nest mit ihren Feueratem auf. Drachenkücken sterben bei Temperatur unter 5 Grad Celsius.

Nest von Bergdrachen
Nest von Bergdrachen
Mit Feuer wird es erhitzt.
Mit Feuer wird es erhitzt.

Kälte und Hitze

Man kann schnell erkennen ob einem Drachen heiß oder kalt ist. Dies zählt eigentlich zur Körpersprache. Drachen denen kalt ist, kauern sich oft klein zusammen und zittern. Oft stellen sie ihre Schuppen auf und legen sie wieder an. Dabei werden die kleinen Muskel, die die Schuppen aufrichten können, beansprucht und somit wird Wärme erzeugt.

Drachen denen heiß ist, ist auch leicht erkennbar. Die haben oft ihr Maul offen und hecheln auffällig laut. Manche erzeugen oft mit den Flügeln künstlich Wind oder verwenden sie als Schattenspender indem sie ihre Flügel über ihnen ausbreiten. Drachen sind in der Lage über die Füße zu schwitzen.

Beim ausbrüten von Eiern können Drachen die Temperatur mithilfe ihrer Zunge "messen", was sehr wichtig ist.

Kampf um die Rangordnung

Bei Drachen, die in einem Rudel leben gibt es oft Probleme mit der Rangordnung, besoners bei den Gletscherdrachen. Drachen, als die intelligentesten Tiere, lösen solche Probleme durch Reden. Im allerschlimmsten Fall, wenn sich die Probleme nicht lösen lassen, muss gekämpft werden. Doch bei solchen Kämpfen verletzen sie sich nicht richtig, da sie weder mit ihren besonderen Fähigkeiten, noch mit Klauen oder Zähnen miteinander kämpfen. Sie kämpfen entweder mit den Hörnern oder einfach durch häftiges Rammen und mit Muskelkraft. Selten kommt es vor, dass Drachen zu übermütig werden und richtig blutig endende Kämpfe durchführen. (aber sie töten sich nicht) Der Verlierer nimmt die Demutsstellung ein, und der Kampf ist zuende. Ein weiteres Anzeichen der Unterordnung ist auch, wenn Drachen in der Nähe des dominanten Artgenossen den Kopf senkt, was oft fast wie verbeugen aussieht. Typisch für untergeordnete Drachen wenn sie dominante Drachen friedlich stimmen wollen. 

Revierkampf

Einzelgänger haben meist ein Revier und verteidigen es gegen andere Drachen. Zu einem Revierkampf kommt es nur sehr selten.

Männchen tolerieren Weibchen in ihrem Revier, verteidigen es allerdings gegen andere Männchen. Dringt ein Männchen in das Revier eines anderen Männchens, so wird zuerst das Männchen den Eindringling vorwarnen. Dies kann nun von Art zu Art unterschiedlich sein. Meist spuckt der Drache, dem das Revier gehört, einen großen Feuerstrahl in die Luft, welcher den Eindringling einschüchtern soll. Hilft dies nichts und lässt sich der Eindringling nicht vertreiben, kommt es oftmals zu einem Revierkampf. Dabei umkreisen sich die Rivalen  ein paar Mal nehmen die sogenannte Kampfhaltung ein (Kopf gesenkt, Zähne zeigend, Schwanz kreisend) Oftmals reissen sie dabei das Maul auf, knurren, breiten die Flügel aus und versuchen nocheinmal ihren Gegner einzuschüchtern. Revierkämpfe enden nur selten richtig blutig. Es kam sogar einmal vor (bei zwei Wyvern-Männchen) dass einer getötet wurde. Besonders häufig treten Revierkämpfe bei aggressiveren Arten, was fast immer Flugdrachen sind, auf. Bei Revierkämpfen verwenden Drachen meist wirklich Klauen, Zähne und sogar den Odemangriff. Weibchen verteidigen ihr Revier manchmal auch gegen Männchen, allerdings greifen Männchen Weibchen nicht an, aber umgekehrt ist es schon einmal vorgekommen.

Krankheiten heilen

Drachen werden sehr selten krank, da sie sehr hygenische Tiere sind, die monatlich das Nest\den Unterschlupf\die Höhle reinigen. Auch bei der Ernährung sind sie vorsichtig. Sie fressen keine Krankheitsüberträger, trinken nur das sauberste Wasser und fressen keine fauligen Früchte, Gemüse. Trotzdem werden auch sie manchmal krank, obwohl sie von allen anderen Lebewesen am seltesten erkranken. Junge Drachen sind anfälliger auf verschiedene Krankheiten da ihr Imunsystem schwächer ausgebildet ist.

Anzeichen eines kranken Drachens:

  • Das Schuppenkleid ist glanzlos
  • kein oder deutlich wenig Appetit
  • Der Drache nimmt eine ungewöhnliche Körperhaltung ein. (Zusammengekauert, Kopf leicht geneigt und gesenkt, wird oft auf den Vorderbeinen abgelegt, etc.)
  • Oft befinden sich kahle Stellen am Körper (starker Schuppenausfall)
  • Der Drache meidet Bewegungen
  • Hoher Gewichtsverlust (kann man kaum kontrollieren)
  • Veränderter Körpergeruch
  • stark tränende Augen
  • Atembeschwerden, Husten, Niesen, Nasenausfluss
  • Apathie
  • deutlich verringerte oder fehlende Ausscheidung

HEILUNG:

Der Partner\Mitbewohner\das Junge\Elternteile etc. eines Drachens ist für die Heilung des anderen zuständig. Drachen kennen sich sehr gut aus mit Heilkunde, besonders mit Heilkräutern. Der Drache wird sich auf die Suche nach benötigten Heilmitteln machen und den anderen versorgen. (auch mit Futter und Wasser) Bei keiner anderen Tierart ist dies so.

Drachen Krankheiten:

  •  Atemprobleme
  • Lungenkrankheiten
  • Verdauungsprobleme
  • Infektionskrankheiten
  • Entzündungen
  • Knochenerkrankungen